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Der Silberreiher ist in Westeuropa im 20.Jahrhundert aufgrund der Nachstellungen durch den Menschen nahezu ausgerottet worden. Die Vögel wurden wegen ihrer langen weißen Federn geschossen, die sie während der Brutzeit ausbilden. Diese Federn schmückten dann modische Damenhüte. Glücklicherweise überlebten die Reiher in den großen Feuchtgebieten Osteuropas, speziell im Delta der Donau und der Wolga. Heutzutage erholen sich die Populationen langsam und breiten sich wieder nach Westen aus. Die Lagune von Gialova beherbergt im Winter die größte Population dieser Vögel in Griechenland; in manchen Wintern wurden mehr als 360 Individuen gezählt. Sie ernähren sich überwiegend von Fischen, Fröschen und Kleinsäugern. |